Schlagwörter

, , ,

Biertrinkergedicht

Ein Pilz stand einsam und allein
am Waldesrand im Sonnenschein.
Da kam ein Wanderer daher,
den freute dessen Anblick sehr.
„Mein Lieber“, sprach er zu dem Kleinen,
„es dauert mich, ich möchte weinen,
weil du allein bist, so wie ich,
ich weiß, das schmerzt ganz fürchterlich.“
Behutsam grub er den Pilz aus
und trug ihn dann zu sich nach Haus.
Dort pflanzt er ihn ins Erdreich ein
und war fortan nicht mehr allein.
Moral:
Ein Pilzchen nur zur rechten Zeit,
vertreibt auch deine Traurigkeit.

(Oder habe ich da was verwechselt?)

© Regina Meier zu Verl

fly-agaric-4456114_1280

Bildquelle Alexas_Fotos/pixabay

Magst du den Blog 'Geschichtensammlung' abonnieren?
error