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Sommerregen, Regensommer

 

Sommerregen, Regensommer
Ein sommerliches Wettergedicht

Der Sommer hat sich eingehüllt
in wolkenweiche Decken.
Kein Ruf, kein Laut, kein Beten gar
vermag ihn aufzuwecken.

Die Sonne denkt: ‚Was hat er vor?
Soll ich ihn nicht besuchen?
Lässt er mich vor dem Wolkentor
noch lange nach ihm suchen?‘

Sie fragt nicht lang, denn sie ist müd‘,
hat wenig Lust zum Scheinen.
Das Warten geht ihr auf den Keks.
Die Menschen unten weinen.

Die Wolken weinen fröhlich mit
Ihr Kleid ist grau im Regen.
Für Sommerfreunde ist’s ein Fluch,
für andere ein Segen.

Was soll das werden, fragst du dich?
Wo wird dies Spiel denn enden?
Am besten spielst du’s einfach mit.
Du kannst das Blatt noch wenden,

und darfst gern guter Dinge sein,
dem Tag ein Lächeln schenken.
Ist auch das Wetter noch so trist,
braucht keiner mehr dran denken.

© Elke Bräunling

Regensommergedicht

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